Dialyseverein Lingen

Weißdorn

Weißdorn

Mehldorn, Hagedorn

Crataegus oxycantha L.

Inhaltsstoffe:

Flavonoide wie Quercetin, Hyperosid, Rutin, Vitexin, Vitexin-4´-rhamnosid sowie Procyanidine, ferner Catechin- Gerbstoff, Amine, Pflanzensäuren und Purine.

Allgemeines:

Ganz anders als die auf die Steigerung der Herzleistung zielenden Drogen, wie Digitalis (Fingerhut) wirkt der Weißdorn günstig auf den Stoffwechsel des Herzens ein. Der Weißdorn bewirkt eine bessere Versorgung der Herzkranzgefäße.

Er eignet sich auch nicht so sehr für die Behandlung des kranken, sondern des durch die moderne Lebensweise ständig überforderten und des älter werdenden Herzens.

Anwendung:

Bei beginnenden Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, zu niedrigem Blutdruck, bei Herzbeschwerden in den Wechseljahren, bei unregelmäßigem Herzschlag (nervösem Herz), bei im Alter nachlassender Herzleistung, bei Überforderung durch die Lebensweise, bei beginnenden leichten Kreislaufbeschwerden sowie in der Rekonvaleszenz ist eine Teekur mit Weißdorn eine gute Basisunterstützung.

Die Teekur wirkt allerdings nur ganz allmählich. Sie muss zwei bis drei Monate durchgehalten werden. Dabei sind keine schädlichen Nebenwirkungen zu befürchten.

Der Tee wird als Aufguss von zwei gehäuften Teelöffeln getrockneter Weißdornblüten, -blättern und/oder -früchten auf einen viertel Liter Wasser zubereitet. Zwei bis drei Tassen täglich lauwarm trinken. Auch vom Weißdorn empfehlen wir die standardisierten Fertigpräparate.

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