Dialyseverein Lingen

Schafgarbe

Schafgarbe

Schafrippe, Tausendblatt, Feldgarbe, Bauchwehkraut, Wundkraut

Achillea millefolium, Millefolii herba

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl (eine Vorstufe des Azulenöls der inzwischen seltener gewordener Kamille), Gerbstoffe, Bitterstoffe (Achillein), Mineralsalze (besonders Kalium).

Allgemeines:

Die Schafgarbe ist das dritte Heilkraut im Bunde mit Huflattich und Wegerich, das überall bei uns im Lande ohne Schwierigkeit zu finden ist.

Besonders auf trockenen Böden, am Wegrain, auf Wiesen, am Ackerrand gedeiht dieser charakteristische, etwa 50 cm hohe Korbblütler mit seinen hübschen weißen bis rosa Blütenständen.

Anwendung:

Bei Appetitmangel, bei entzündlichen Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden, Verdauungsstörungen, zur Blutreinigung geeignet. Zur Unterstützung der Behandlung bei nächtlichen Wadenkrämpfen, bei vegetative Dystonie und bei bestimmten Menstruationsbeschwerden wird der Tee als Aufguss von je Tasse einem Esslöffel Schafgarbenkraut und- blüten gern angewendet (zwei bis drei Tassen täglich).

Auch für die Schafgarbe gilt, dass der frisch gepresste Saft, ganz schnell nach der Herstellung genossen, dem Tee vorzuziehen ist (zwei bis drei Esslöffel in etwas Wasser täglich).

Die Kur mit Tee oder Saft muss mehrere Wochen durchgeführt werden. Dann kann die Schafgarbe auch herzstärkend wirken und Nervenschmerzen lindern. Sie stärkt die Widerstandskraft gegen einige Krankheiten, z.B. Leber- und Nierenleiden sowie Blasenschwäche.

Zur weiteren Unterstützung der Behandlung, insbesondere bei Menstruationsschmerzen und Kreuzschmerzen, sind auch oft Schafgarbenbäder hilfreich. Dabei sollte man sich der Einfachheit halber der fertigen Badepräparate bedienen. Aber auch der Aufguss von etwa 80 Gramm Schafgarbe auf einen Liter Wasser – cirka 15 Minuten ziehen lassen – erfüllt im Badewasser den gleichen Zweck.

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