Dialyseverein Lingen

Pfefferminze

Pfefferminze

Englische Minze, Teeminze

Mentha piperita L., Menthae piperitae folium

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl mit etwa 50% Menthol, Manthon, Menthylester, Gerbstoffe

Allgemeines:

Die Pfefferminze ist wohl eine der bekanntesten Heilpflanzen. Sie wird kaum in einer Hausapotheke fehlen. Dies hat seine Berechtigung, denn der Lippenblütler ist vielseitig in der Anwendung. Pfefferminze kommt aus England zu uns. Was wir in der freien Natur finden, ist meistens die Wasser-, Ross- oder Kräuselminze.

Die echte Pfefferminze dagegen ist eine Kreuzung verschiedener Arten, die in Anpflanzungen kultiviert wird.

Anwendung:

Als Tee (Aufguss von einem Esslöffel Pfefferminzblättern auf eine Tasse Wasser) dreimal täglich mäßig warm trinken. Hilft bei Magen- und Verdauungsbeschwerden, auch wenn sie mit Krämpfen, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen sowie Blähungen verbunden sind. Ebenfalls anwendbar bei Gallenbeschwerden, Entzündungen der Gallenwege, nervösen Störungen.

Pfefferminzöl (innerlich bzw. äußerlich):

Es ist praktisch und vielseitig in der Anwendung, immer in gleichbleibender Qualität; vorwiegend in Apotheken erhältlich.

Es kann äußerlich bei rheumatischen Beschwerden, bei Hexenschuss, Ischias, Kopfschmerzen (Neuralgie), Migräne und Ermüdung als Einreibung genutzt werden. Innerlich ist es vor allem zur Mundpflege, bei Hals-, Nasen- und Rachenentzündungen, aber auch bei Magen-/ Darmstörungen nach Vorschrift anwendbar.

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