Dialyseverein Lingen

Linde

Linde

Tilia cordata Mill.,T. ulmifolia SCOP.= Winterlinde,
Tilia platyphyllos SCOP., T. grandifolia EHRH.= Sommerlinde
Flores Tiliae = Lindenblüten

Inhaltsstoffe:

Glykoside, Saponin, Geraniol, Eugonol, Gerbstoffe, Schleim, wenig ätherisches Öl mit Farnesol

Allgemeines:

Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde. Ist es die Schönheit, die Langlebigkeit, die Heilkraft, sind es die Lieder und Legenden, die diesem wundervollen Baum seinen Zauber verleihen?

Wie dem auch sei: Unter Linden lässt sich gut ruhen, mit den Lindenblüten die Erkältung schneller kurieren.

Früher wurden auch Rinde und Saft für Heilzwecke genutzt, heute gewinnt man die wirksamen Bestandteile meist aus den Blüten.

Anwendung:

Die Lindenblüten werden vorwiegend als schweißtreibendes und die Körperabwehr stärkendes Mittel als Teezubereitung bei fieberhaften Erkältungskrankheiten und Rheuma verwendet.

Lindenblüten sind empfindlich. Es empfiehlt sich deshalb, erst bei Bedarf wenig frische Ware im Fachhandel zu kaufen.

Zwei Teelöffel Lindenblüten werden als Aufguss auf einen viertel Liter Wasser zubereitet. 10 Minuten ziehen lassen und mit wenig Honig gesüßt trinken.

Lindenblütentee sollte nicht als Hausgetränk über längere Zeit regelmäßig getrunken werden. Ein schwacher (ein Teelöffel Blätter) mäßig warmer Lindenblütentee, in der kalten Jahreszeit getrunken, ist ein gutes Mittel zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Dies gilt besonders, wenn man nach langen Spaziergängen in kalter Luft mehr oder weniger unterkühlt nach Hause kommt.

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