Dialyseverein Lingen

Kümmel

Kümmel

Wiesenkümmel, Köm

Carum cavi L., Carvi fructus, Carvi oleum

Inhaltsstoffe:

Ätherische Öle, Carvon, Limonen, Dihydrocarvon, Geraniol, Gerbstoffe

Allgemeines:

Kümmel wird als Küchengewürz, Destillat (Köm, Aquavit) und für Heilzwecke verwendet. Der Kümmel, dessen Kümmelkörner genannte Früchte genutzt werden, hat verdauungsfördernde, gallenfreundliche und entkrampfende Wirkung bei Blähungen.

Gerade deshalb macht der Kümmel beispielsweise einen Weißkohleintopf nicht nur geschmacklich besser, sondern auch sehr viel bekömmlicher.

Anwendung:

Als pflanzliches Mittel gegen Blähungen und Blähungsschmerzen (Krämpfe) im Magen- Darmbereich ist der Kümmel kaum zu übertreffen.

Aber auch als Hustenmittel (beispielsweise gemahlen in heißer Milch) ist der Kümmel sehr geschätzt.

Vor der Anwendung des Tees sei die Nutzung des Kümmels in der Form des ätherischen Kümmelöls genannt, das in Apotheken erhältlich ist. Es ist zu schwer verdaulichen Mahlzeiten praktisch in der Anwendung, etwa zehn Tropfen auf etwas Zucker.

Als Tee verwendet man den Aufguss von einem Teelöffel Kümmel (am besten kurz vorher zerstoßen oder mahlen, weil die ätherischen Öle des Kümmels sehr flüchtig sind) auf einen viertel Liter Wasser, fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Noch gut warm schluckweise trinken.

Der Kümmel ist besonders bei akuten Beschwerden der genannten Art, weniger als Teekur wirksam.

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